Wirtschafts-Nachrichten
Anti-Euro-Spekulation: Zocken ist gerecht
Die griechische Regierung hat über Jahrzehnte Geld verschwendet. Trotzdem sollen plötzlich Spekulanten schuld sein an der Krise des Landes. Eine krasse Fehleinschätzung. Spekulanten werden nur gehasst, weil sie uns die Wahrheit sagen.
Börse: Euro-Kurs zieht Dax ins Plus
Nach den Verlusten vom Vortag hat sich der Deutsche Aktienindex mit einem leichten Plus ins Wochenende verabschiedet. Am deutlichsten legte der Kurs der Commerzbank-Aktie zu. Ähnlich leichte Gewinne wie der Dax verbucht auch der Weltleitindex Dow Jones in New York.
Opel: Großbritannien subventioniert GM
Mit einer Kreditbürgschaft im Umfang von 270 Millionen Pfund will Großbritannien die Produktionsstandorte der GM-Tochter Vauxhall auf der Insel sichern. Das ist nicht der einzige Nackenschlag, den die deutschen Opel-Standorte einstecken müssen.
Müllers Welt: Der Keim der nächsten Krise
Dieser Aufschwung verändert die Welt. Der Westen verliert Wohlstand, Macht und Bedeutung. Die Schwellenländer hingegen rücken in die erste Liga der Weltwirtschaft auf. Aber globale Verantwortung möchten sie noch nicht übernehmen.
Griechischer Staatsbesitz: Telekom könnte weitere OTE-Aktien kaufen
Griechenland könnte seine leeren Staatskassen auf Kosten der Deutschen Telekom ein wenig auffüllen. Der griechische Staat habe weiterhin das Recht, einen Teil seiner Aktien am griechischen Telekom-Konzern OTE an die Telekom zu verkaufen, sagte Telekom-Chef Rene Obermann am Freitag.
Ausstellung "Visual Leader": Ohne Kunst kein Kommerz
Die Medienkrise hat der Kunst zugesetzt. Trotzdem können die Organisatoren des "Visual Leader 2010" dem Werbeeinbruch auch Gutes abgewinnen. In Hamburg zeigen sie die besten Fotografien und Anzeigen der deutschen Medienlandschaft. manager magazin präsentiert eine Auswahl.
Internationale Energieagentur: "Ölpreis könnte Aufschwung abwürgen"
Der steigende Ölpreis bedroht nach Ansicht der Internationalen Energieagentur die weltweite Wirtschaftserholung. Vor allem wegen der steigenden Nachfrage in China erhöhte die IEA ihre Verbrauchsprognose für das laufende Jahr.
Dax-Geflüster: Sorgen um die China-Blase
Kaum scheint die Weltwirtschaftskrise überwunden, beschäftigt schon der nächste Unsicherheitsfaktor die Märkte: Droht in China eine Überhitzung? Die Indizien dafür mehren sich - und die deutsche Wirtschaft wäre stark betroffen.
Die tägliche Wirtschaftsglosse: Sparen mit Polanski
Kriminelle sitzen ihre Strafe im Gefängnis ab. Es sei denn, Arnold Schwarzenegger entdeckt sie am Ende des Tages als stille Reserve.
Bankenverband: Deutsche-Bank-Lobbyist soll Chef werden
Der Bundesverband deutscher Banken hat einen Nachfolger für den scheidenden Hauptgeschäftsführer Manfred Weber gefunden. Nach Informationen von manager magazin soll Ansgar Tietmeyer, bisher Leiter der Brüsseler EU-Repräsentanz der Deutschen Bank, Weber beerben.
Griechenland: Notenbankchef sieht Bonität gesichert
Griechenlands Notenbankchef gibt sich optimistisch. Wegen der drastischen Sparmaßnahmen laufe sein Land nicht Gefahr, von den Ratingagenturen weiter herabgestuft zu werden. Derweil bricht die griechische Wirtschaftsleistung weiter ein.
US-Legende: Buffett begnügt sich mit Minigehalt
Der drittreichste Mann der Erde lebt vergleichsweise bescheiden: Der legendäre US-Investor Warren Buffett hat sich auch im vergangenen Jahr ein Gehalt von lediglich 175.000 Dollar gegönnt. 100.000 Dollar erhielt er als Chef seiner Investmentholding Berkshire Hathaway , weitere 75.000 Dollar bekam er als Verwaltungsrats-Mitglied der "Washington Post".
Kunstmesse: Der Kunstmarkt trotzt der Krise
In Zeiten der Finanzkrise investieren Vermögende in bleibende Werte. Statt Luxusjacht oder Polopferd ist Spitzenkunst gefragt. Auf der internationalen Kunstmesse Tefaf in Maastricht trifft sich ab heute wieder das Who is Who des Weltkunsthandels und bricht mit 30.000 Objekten einen Rekord.
Volkswagen: Sonderprämie auch für VW-Beschäftigte
Bei Volkswagen erhalten neben dem Vorstand auch die Beschäftigten eine Sonderprämie. Der Bonus von 1200 Euro pro Mitarbeiter geht an rund 100.000 Beschäftigte der Volkswagen AG sowie der Finanztochter Financial Services.
Versicherungen: Eigentümer spalten Deutschen Ring auf
Die schweizerische Baloise und Signal Iduna teilen den Deutschen Ring unter sich auf. Der Hamburger Versicherer war wegen seiner undurchsichtigen Organisationsstruktur zuletzt ins Visier der BaFin geraten. Signal-Chef Reinhold Schulte ist somit bei dem Vorhaben gescheitert, den Deutschen Ring komplett zu übernehmen.
Arbeitslosigkeit: Zahl der Jobsuchenden im Osten sinkt
Die Zahl der Jobsuchenden wird sich in diesem Jahr laut einer Prognose kaum erhöhen. Im Schnitt werde es 3,5 Millionen Arbeitslose geben, erwartet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Im Osten sinkt die Zahl der Menschen ohne Stelle offenbar sogar.
Snob-Investments: Eine Flasche Bordeaux auf dem Konto
Bordeaux-Weine exquisiter Weingüter erzielen Spitzenpreise und bringen Eingeweihten Traumrenditen. Jan-Erik Paulson, Hoflieferant russischer Milliardäre und chinesischer Tycoons, lüftet im Gespräch mit manager magazin das Geheimnis der 1000-Prozent-Rendite - und verrät, welche Milliardäre auf dem absteigenden Ast sind.
Bundesverband deutscher Banken: Weber geht, Nachfolger gesucht
In der Finanzkrise hatte die Kritik an ihm stark zugenommen, nun verlässt Hauptgeschäftsführer Manfred Weber den Bundesverband deutscher Banken nach 18 Jahren. Bis Mai will das Präsidium um Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann einen Nachfolger präsentieren.
Work-Life-Balance: Weniger arbeiten - mehr leisten
Berater, Banker, Wirtschaftsprüfer, Manager - sie alle haben das Gefühl, immer im Dienst zu sein. Doch niemand muss sich zum Sklaven von Blackberry und engen Projektvorgaben machen. Ein groß angelegtes Experiment bei der Boston Consulting Group zeigt, wie kluges Zeitmanagement Zufriedenheit und Produktivität erhöht.
Konsum 2009: Abwrackprämie löst Kaufhemmung
Nur dank der Abwrackprämie ist der private Konsum im vergangenen Jahr nicht eingebrochen. Die Verbraucher kauften für 73 Milliarden Euro Autos - und gaben damit 20 Prozent mehr für Fahrzeuge aus als im Vorjahr.
